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Stadtturm

 

Laut Testament des Lorenz Glatz, Besitzer des StadtturmHerrenhofes, sollte seineTochter Anna mit ihrem Mann, Šebestian von Veitmille, einen Turm neben der Kirche errichten lassen. Erst nach 32 Jahren wurde mit den Arbeiten am Umbau der Kirche begonnen. Nach weiteren zwei Jahren wurde der Grundstein zum Turmanbau gesetzt. Der Turm wurde in Jahren 1540-1545 gebaut und war seit 1582 zugänglich. Der Turm diente vor allem für die Bewachung von unerwünschten Gästen und vor Brand. Im Jahr 1640 erhielt der Turm die erste Glocke. Nach einem Sturm wurde die Kuppel abgerissen und 1642 wieder neu errichtet, aber ohne der historischen Windfahne.

Jedes Jahrhundert wurde die Kirche und der Turm mit Kuppel wiederhergestellt. Das geschah in Jahren 1777 und 1843. Die Kapittel wurde geöffnet und schriftliche und sächliche Beläge wurden ergänzt. 1844 erhielt der Turm einen neuen vergoldeten Turmkopf und eine Kopie der historischen Windfahne von 1582. Im Jahr 1855 wurde der Turmkpof vom Blitz getroffen, demontiert und im Rathaus behütet. Der Turm erhielte später einen Blitzableiter. Im Jahr 1862 installierte der Uhrmacher Sommerrucher aus Prag auf den Turm eine Kirchenuhr. Weitere Generalwiederherstellungen wurden 1909 durchgeführt, die im Turmkopf liegende Belege wurden erneut ergänzt. Nach 5 Jahren brach der Krieg aus. Am 21.Oktober läuteten das letzte mal die Glocken für die Kriegsopfer und Verstorbenen. Danach wurden die Glocken demontiert und verschmolzen.

Die vorletzte Erneuerung wurde 1992 durchgeführt. Der Turmkopf wurde demontiert, sämtliche Beläge, Dokumente wurden ergänzt, am 25. September versiegelt und auf die Kuppel wieder aufgesezt. Weitere Erneuerungen verliefen 2003. Die Finanzierung sicherte die Stadt Jirkov mit Beihilfe des Phare-Programmes. Seit Juni 2003 ist der Turm zugänglich für die Öffentlichkeit und dient auch für gemeinsame Deutsch-Tschechische Ausstellungen.

Der Turm ist 29 m hoch, die Steinwände sind in vertikaler Richtung konisch gebaut. Der Umgang ist gemauert, Aussteifung mit Pfeilen. Die Holztreppe führt bis ins sechste Geschoss, im Fünften befindet sich die Glockenstube. Das erste Geschoss ist verbunden mit der Kirche und dient für das Dekanat.

Den Turm teilt das Steingesims, an der Nordseite des Turmes hängt die Plastik des Jirkauer Stadtwappen.

Ausstellung Der Turm