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Die Stadt Jirkov liegt in Höhe um 300 m über dem Meeresspiegel am Bergfuss des Erzgebirges, am südwestlichen Rand des Braunkohlebecken Most. Südlich grenzt Jirkov mit der nahe liegenden Stadt Chomutov, beide Städte trennt nur die Ringstrasse. Die Entfernung der Centren von beiden Städten ist nur 6 km. 2 km in Richtung südost liegt die Gemeinde Otvice, 3 km nördlich Vysoká Pec. Zugehörig zur Stadt sind noch Gemeinde Vinařice, Březenec, Červený Hrádek (Rotes Schloss) und Jindřišská.

Die Mikroregion Jirkov liegt an einer regen Eisenbahntrasse. Jirkov hat zwei Bahnhöfe, der Endbahnhof liegt auf eigener Trasse, die zweite Station befindet sich neben dem Korridor Chomutov (Komotau) - Most (Brix). Mit dem Binnenland verbindet die Stadt Jirkov ein reiches Netz von Buslinien des Lokalverkehrbetriebes. Errichtet wurde es zusammen mit Chomutov. Zwischen beiden Städten wird ein regelmäßiger Busverkehr und Obusverkehr betrieben.

Den historischen Kern von Jirkov umschließen einige Kostelní Str.Siedlungen und Stadtteile. Mehrere der ursprünglichen Stadtteile sind verfallen oder verschmolzen mit neuen Stadtteilen, z.B. Horní Cech im Bereiche der Siedlung Vinařická und der Žižkova Strasse, oder mit dem Stadteil Na Bělidle, wo sich zur Zeit Tennisplätze und Volleyballplätze befinden. Im Unterbewusstsein der Einwohner blieb nur noch Nový Březenec im westlichem Stadtteil. Die Strassenbenennung Nový Březenec trägt nur noch eine Strasse von dieser Lokalität.

In Jirkov befinden sich 5 moderne Siedlungen. Die erste - Siedlung Osada wurde gebaut im Jahre 1947, in der Hälfte der 50er Jahrewaren es - Nové Ervěnice, die letzte in der Tschechoslowakei in klasischer - Ziegelmauer Technologie gebaute Siedlung. Im Laufe der ersten Hälfte der 70er Jahre entstand die Siedlung Vinařická I., in den 80er Jahren die Siedlung Jirkov Mitte und eine ganze Reihe von Paneelblöken im Bereiche der Wasserzuleitung (Siedlung Vinařická II). Im Jahr 1993 wurde das letzte Paneelhaus beendet, zur Zeit werden in vier Gebieten neue Familienhäuser gebaut.

Die Stadt Jirkov hat sich im Laufe der letzten 60 Jahre wesentlich geändert. Nach der Befreiung der Tschechoslowakei 1945 traf Jirkov und eine ganze Reihe von weiteren Städten im Sudetenland das gleiche Schiksal und die deutsche Bevölkerung wurde vertrieben. In die Stadt imigrierten in den 80er und Anfang der 90er Jahre viele Menschen ohne jede geringste patriotische Beziehungen zur neuen Heimat.

Die Entwicklung und Ansicht der Stadt zeichnete wesentlich die Industralisation des ganzen Gebietes mit sämtlichen Nachfolgen. Die Stadt und Bevölkerung wurden oft betroffen durch Smogkalamitäten. In der Umgebung von Jirkov und Chomutov befinden sich mehrere Heizkraftwerke - Prunéřov I, Prunéřov II, Tušimice, Počerady, Ledvice. In Zeiten der Totalität wurde das Kraftwerk Tušimice mit russischer Technologie entschwefelt, aber die Anlage war nie funktionsfähig und wurde nach 1995 demontiert. Alle Kraftwerke in der tschechischen Republik wurden in den Jahren 1992-1999 in verschiedenen Technologien entschwefelt. Die Rauchgasentschwefelungsanlage im KW Prunéřov in der Nähe von Jirkov wurde vom Konsortium der deutschen Firma Bischoff (Essen) mit den tschechischen Škoda Werken und Vodní stavby Prag hergestellt. Weitere Anlagen wurden in Kooperation mit tschechischen und ausländischen Firmen aus Holland, Finnland, Östereich und Japan errichtet.

Jirkov verbreitete sich leider zum Nachteil der Umgebung und der vielen restlos vernichteten geschichtlichen Denkwürdigkeiten. Beim Aufbau von Jirkov-Mitte fielen 71 Häuser im historischen Stadtteil zum Opfer.

Die Änderungen der gesellschaftlichen Atmosphäre nach November 1989 bedeuteten für die Umwelt neue Positiva. In Jirkov erlosch die Industrie, der einzige Betrieb - Niederlassung der Fa. Preciosa ist im Hinblick zur Umwelt ohne Einfluss. Ein bedeutender Vorschritt im Strassenverkehr war die gemeinsame Errichtung des Trolleybusverkehrs zwischen beiden Städten Chomutov und Jirkov. Ab Ende der 80er Jahre umführt die Stadt eine neue Landstrasse, mit der Nr. 13.

Red Dwarf Band JirkovWeitere Gegebenheiten nach November 1989 bildeten wesentliche Änderungen des Kultur- und Wirtschaftsleben. Die Stadt Jirkov ist in der ganzen Republik bekannt durch die Veranstaltungen von vielen kulturellen Aktionen. Die Sportsklubs der Stadt beteiligen sich bei den höchsten tschechischen Wettbewerben.

Geographischer Ansicht nach ist die Stadt Jirkov eine der jüngsten Städte in der tschechischen Republik. In der Stadt befinden sich 16 Schuleinrichtungen. Reiche Aktivität erweisen über 60 Organisationen, Sportsklube und die Musikschule. Diese Institutionen sorgen für die gesellschaftliche Atmosphäre. Die Stadtbehörde, welche seit den 90er Jahren das Schloss Červený Hrádek besitzt, sorgt um reichliche gesellschaftsliche Aktionen. Das Schloss bildet zur Zeit ein Zentrum des kulturellen Leben von Jirkov. In der Innenstadt befinden sich 2 Galerien, ( Stadt- und Schlossgalerie) und ein Kino. Eine Reihe von kulturellen Aktionen werden im Kulturhaus - Nahmens „Zdeněk Glückselig“ durgeführt.

Jirkov ist stolz auf seine auch im Ausland erfolgreichen Gesangensemble - auf den Damenchor, den gemischten Chor „Vox cantabilis“ und Kinderchor.

Die Sportentwicklung ist bemerkenswert vor allem in Feuerwehrsportden Aktivitäten der 10 Klubs. Die Damen und Herren sind tätig in der höchsten tschechischen Kegelspielliga, erfolgreich sind die Volleyballspieler und vier Fussballklubs.

Die Stadtverwaltung genehmigte 2003 einen Plan für den Aufbau eines neuen Sportareals mit modernem Gelände für Athletik. Für die Freizeit der Einwohner dient der Alausee bei Chomutov, für Wintersport stehen Skiareale in Pyšná, Mezihoří und Klínovec (Keilberg) zur Verfügung.

Die Schönheit der Umgebung von Jirkov geht auch gut vom Fahrradsattel aus zu entdecken, eine ganze Reihe von Fahrradtrassen wird seit Jahren von Fahrradfans befahren und benutzt.
Wesentliche Schritte in Sachen welcher Mitarbeit mit ausländischen Partnern wurden von der Stadtführung Jirkov Ende der 90er Jahre erfolgreich unternommen. Mit der Stadt Brand-Erbisdorf in Sachsen wurde im Mai 2002 eine Zusammenarbeit im Bereiche - Kultur, Sport, und Erfahrungen in der Kommunalpolitik unterzeichnet. Die noch vor wenigen Jahren von industriellen Abfällen belastete Aglomeration steht zur Zeit im Einklang mit der Konzeption der tschechischen Regierung in Sachen des Umweltschutzes. Jirkov ist dank der erfüllten Pläne der Stadtführung wieder ein vielgesuchtes Ziel von Besucher und Touristen.

 
Simona BaumrtováBekannte und berühmte Persönlichkeiten aus Jirkov, wie zum Beispiel die olympischen Schwimmer, die Rekordhalterin Frau Simona Baumrtová, die Stunt-Biker und die Free-Rider von Herrn Richard Gasperotti haben sich verdient einen Namen in aller Welt gemacht. Sie gehören zu den Erfolgreichsten und auch der Kletterer Martin Jech, der Kanufahrer Ondřej Biřička und die Tänzer Vít Lukavec und Alexandra Štejnarová gehören zu ihnen.
 
 
 
Die Stadt Jirkov denkt auch an die Kranken und Schwachen. Dienstleistungen diesbezüglich bieten das örtliche Gesundheitszentrum, das Rehabilitationszentrum und die Städtische Abteilung für Soziale Dienste, die auch Hausbesuche anbieten, aber auch Altenheime, ein Heim für Menschen mit Behinderungen oder die Betreuung und Pflege in Wohnungen unterstützen.
Stadtmitte